Moin moin, weiter geht's mit Teil 2 meiner Amerika-Reise....
Am 22.12 - HA!! Natürlich haben wir den 21.12.2012 überlebt :-P - bin ich das erste mal in den USA aufgewacht, in einem amerikanischen Bett (mann sind die komisch). Mr.DanceWithMe war schon eine Weile wach, weil er's eben auch so gewohnt ist und weil er natürlich keinen Jet Lag hatte. Die Sonne schien und ich bekam zum Frühstück einen schönen Grünen Tee gemacht. Ich war noch ziemlich fertig. Krank sein und eine andere Zeitzone vertragen sich nicht wirklich, ansonsten ging's mir gut.
Mrs.K war schon recht geschäftig. Sie hatte ihren Mann - seinen Onkel - im Pflegeheim schon besucht und musste auch kurz bei ihrer Arbeit in der Kirche vorbeischauen. Diese zwei Orte haben wir in den 11-12 Tagen auch öfter gesehen.
Da ich meine Halstabletten irgendwie verbummelt hatte, ging's ziemlich gleich das erste mal einkaufen. Vee hatte ihren ersten Besuch bei Walmart. Erinnerte mich ein wenig an real, nur dass es leicht chaotischer war und die Leute hier selbst im Schlafanzug einkaufen gehen. Zudem gibts dort alles... irgendwie ^^'
Das wars glaub ich auch für den Tag. Ich musste mich ja noch ein wenig auskurieren, also saßen wir bei seiner Tante auf der Couch und haben ein wenig TV geschaut und entspannt.
Da ich nicht mehr ganz genau weiß wann wir denn wo in den nich ganz zwei Wochen waren, werd ich einfach los erzählen.
Zunächst waren wir fast täglich zu Besuch im Pflegeheim. Ich war glaub ich 1-2 mal nicht mit. Onkel G. leidet an Demenz und muss deshalb rund um die Uhr betreut werden. Muss leider zugeben, dass es mich schon fertig gemacht und an meinen Nerven gezehrt hat, die Menschen dort zu sehen. Sie taten mir unheimlich leid. Ich glaube ich ertrage sowas schwer. Scheinbar ging es dem Onkel in der Zeit wo wir da waren doch recht gut, also er hatte seine guten Tage, und hat sich sogar mit uns unterhalten. Auch wenn er manchmal nicht wusste wer wir waren. *seufz* Mein Freund war erstaunt, dass ich letzten Endes doch so gut damit zurecht kam. (Tut mir unheimlich leid, dass ich so empfindlich bin... :-/ )
Sonntags und an Heilig Abend gings natürlich in die Kirche. Beim ersten Kirchenbesuch wurden wir offiziell begrüßt und vorgestellt, es gab sogar ein Geschenk ^^'
Es durfte uns fast jeder in der Gemeinde kennen lernen.
Wir waren auch zwei mal im Kino (The Hobbit und Les Misérables) und in der Mall in Pueblo.
Ein paar Mal sind wir zum Essen ausgegangen, zu Applebees, Wendys, Pizza essen und nochwohin (hab den Namen vergessen).
An Heilig Abend gings zuerst in die Kirche und dann habe ich Sweethearts Tante geholfen das Essen vorzubereiten. Leider konnte ich nicht wirklich was davon essen, da es mein Körper noch gemeiner mit mir meinte und ich übelst Magenprobleme hatte.. zu meiner Erkältung. Mann ging's mir Scheiße, aber ich hab mich tapfer gehalten.
Entgegen dem üblichen amerikanischen Brauch, wurden auch hier am 24.12. die ersten Geschenke geöffnet. Es waren sogar einige für mich dabei (von der amerikanischen Familie, seiner deutschen und natürlich ihm). War ein sehr netter Abend und die kleine Enkelin seiner Tante hatte mich an dem Abend wohl auch als neue Freundin auserkoren.
Am ersten Weihnachtsfeiertag ging's nach Denver zu einer anderen Tante. Dort war sehr viel Familie und ich lernte sooo viele Leute kennen. Zum Glück konnte ich auch wieder einigermaßen essen. Sogar dort bekam ich Geschenke. Jetzt besitze ich 3 Colorado-Shirts. Und ja, kleines Mädel, ich kann auch mit dem Löffel essen, aber ich habe gelernt mit Messer und Gabel meinen Mais zu mir zu nehmen :-P Wir in Deutschland essen wohl vornehmer als so mancher Durchschnittsamerikaner. (Ich mein das jetzt nicht böse ^^') War ein ereignisreicher Tag, so wie die meisten die ich dort verbringen durfte.
Und am nächsten Morgen gabs das Weihnachts-Familien-Hangout zuerst mit meiner Familie, dann Skype mit seiner Familie. Das war soooo toll. Da sind mehrere tausende Kilometer und 8 Stunden zwischen dir und deiner Familie und dann kann man sich mit einem Klick sehen. Es war toll alle zu sehen. Mrs.K fand das auch klasse.
Es gab eigentlich fast immer selbstgekochtes leckeres Essen, was ich echt positiv fand. Eigentlich steh ich nämlich nicht so auf Fast-Food-Restaurants, manchmal geht das, aber nicht ständig.
Leider gings meinem Sweetheart dann nicht gut. Mittlerweile warn alle irgendwie erkältet, aber er lag an einem Abend mit Schüttelfrost, in eine Decke eingewickelt vor dem Heizstrahler. Der Arme tat mir sooo leid. Zum Glück ging es ihm nach einem ruhigen Tag dann auch wieder gut.
Wenn wir hier in Deutschland an 'Stadt' denken, sehen wir dicht bebaute Wohnsiedlungen, mehrstöckige Häuser und viel Verkehr. Pueblo, ebenfalls eine Stadt, sah eigentlich nicht aus wie eine Stadt. Eher wie ein riesiges Dorf. Ein Einzelhaus neben dem andren. Ganz viele einstöckige Häuser. Ich hab sogar solche Häuser auf Lastwagen gesehn. Und dann eine dichtere Stadtmitte mit einer Einkaufsstraße und Restaurants.
Wir waren einmal auf dem Riverwalk in der Stadtmitte, haben ihn aber nicht ganz abgelaufen, weils einfach viiiiiiel zu kalt war. Danach gabs Pizza und ich muss sagen, die Pizza dies hier in Deutschland gibt, ist sooooo viel besser und nicht so fettig ^^' Ice(d) Tea in Amerika ist übrigens einfach nur aufgebrühter Tee mit Eiswürfeln und nicht so ein supergesüßtes Getränk wie hier (das nennt sich dann Sweet Tea und ist aufgebrühter Tee mit Zucker, also doch schon ein wenig anders als hier).
Ich hab hier eine Menge Menschen kennengelernt und auch ein wenig was von der Gegend gesehn.
... aber mehr davon gibts in Teil 3 - Berge, Shoppen und noch mehr Menschen
eure Vee!!!
Irgendwas hatte mit meinem Timer hier nicht funktioniert.. tut mir leid. Aber jetzt konntet ihr ja weiterlesen ;) Freitag gibts dann wieder einen Teil ;)
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